Die Geschichte der Ortsgemeinde Sülm

Die erste urkundliche Erwähnung von Sülm als "Sulmana" datiert aus dem Jahre 981. Der Gemarkungsbereich "Burgberg" südöstlich von Röhl wurde jedoch bereits in vorchristlicher und römischer Zeit als Befestigungsanlage genutzt. Für 1052 sind 20 Höfe überliefert. 1330 wird in der Taxa generalis eine Pfarrkirche genannt. Bis zur franz. Zeit war Sülm kurtrierische Gemeinde im Amt Welschbillig. Sülm blieb auch nach 1816 bei der Bürgermeisterei Idenheim, welche 1930 zum Amt Bitburg-Land kam. Seit 1970 gehört der Ort zur neugebildeten Verbandsgemeinde Bitburg-Land.
1787 wurden 212, 1815 286 Einwohner gezählt. 1848 lebten die 407 Einwohner in 68 Häusern. 1880 und 1970 stieg die Einwohnerzahl auf knapp über 500 an (1895: 397 Ew., 1938: 451 Ew.), während dessen Sülm heute etwa 470 Einwohner zählt.