Die Geschichte der Ortsgemeinde Oberweis

Keltische Wallanlagen, wie man sie z.B. im Bedhard gefunden hat, deuten auf eine vorchristliche Besiedlung hin. Sicher verbürgt ist die Besiedlung durch die Römer in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts, wovon die im 19. Jahrhundert ausgegrabene römische Herrenhausanlage Zeugnis gibt; die Portikusvilla war 124 m lang und mit gut erhaltenen Wandmalereien und Mosaikböden ausgestattet.Eine Urkunde von 801/802 nennt erstmals den Ort als "Wis". 1222 kam Oberweis zur Grafschaft Vianden und später zur Herrschaft Neuerburg. Im 16. Jh. heißt der Ort "Veys". Nach den Franzosen übernehmen die Preußen Herrschaft und Verwaltung über die Gemeinde, die bereits damals eine Bürgermeisterei, bestehend aus Oberweis-Dorf, Oberweis-Berg, Feilsdorf, Stockem, Hisel und Mülbach, darstellte. Sitz einer Amtsverwaltung blieb Oberweis bis zur Verwaltungsreform 1971. Im Jahre 2002 beging die Ortsgemeinde ihr 1200-jähriges Jubiläum.
2000 wurde der Ort Kreissieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft". Mehr zur Ortsgeschichte finden Sie unter [www.oberweis.de].