Die Geschichte der Ortsgemeinde Hüttingen/Kyll

Dem Bahnbau im Jahre 1870 fiel eine frühchristliche Siedlungsstätte mit Keramik des 2. Jahrhunderts im Flur "In den Brücken" zum Opfer. Im Jahre 844 tauschte Graf Sigard seinen Besitz in der Villa "Uttington" mit dem Kloster Prüm. 1570 ist eine Kapelle überliefert.
Bis zur französischen Zeit gehörte der Ort zur Herrschaft Seinsfeld im Herzogtum Luxemburg.
Während der Franz. Republik gehörte Hüttingen zum Kanton Dudeldorf, 1816 kam es zur Bürgermeister Metterich, welches 1856 wiederum mit dem Amt Dudeldorf vereinigt wurde.
Aus dem Amt Dudeldorf entstand 1970 mit anderen 4 Ämtern die Verbandsgemeinde Bitburg-Land.
1476 wurden sechs Feuerstätten, 1656 drei bewohnte und 15 verlassene Häuser gezählt. Mitte des 19. Jhd. hatte Hüttingen 305, 1895 348 und heute etwa 350 Einwohner.