Die Geschichte der Ortsgemeinde Dockendorf

Der Ort selbst geht wohl auf die Zeit der fränkischen Landnahme zurück, allerdings finden sich eindeutige Spuren römischer Besiedlung (Distrikt "Hinter Mauern") und einer mittelalterlichen Turmburg (vergleichbar mit dem Frankenturm in Trier) bei der Nimsbrücke, etwa 100 m vom Ortsteil "Dockendorfer Mühle" entfernt. Ende der 1990er Jahre hatten Mitarbeiter des Landesmuseums Trier die Mauerreste der Anlage freigelegt, um Funktion, Erhaltungszustand und Ausdehnung der Niederungsburg zu ermitteln. Die Grabung brachte einiges zu Tage. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass die Anlage gegen Ende des 11. Jahrhunderts errichtet wurde – vermutlich, um den nahe gelegenen Nimsübergang zu schützen.
Die erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1270 zurück zu führen. Dockendorf gehörte lange Zeit zur luxemburgischen Probstei Bitburg, nach 1816 zum preußischen Landkreis Bitburg. Während der französischen Zeit bildet Dockendorf eine Mairie, die spätere Bürgermeisterei, die bis 1914 erhalten blieb und dann in dem Amt Wolsfeld aufging, aus welchem wiederum, mit weiteren vier Ämtern, 1970 die Verbandsgemeinde Bitburg-Land entstand.
1473 werden 13 Feuerstellen genannt, 1818 hatte der Ort 149 Einwohner, 1871 werden 242 Einwohner registriert. Heute leben etwa 200 Menschen im Ort.