Spatenstich im Gewerbepark Fließem durch Staatsminsterin Eveline Lemke

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke war persönlich gekommen, um den Zuwendungsbescheid zu übergeben und den Spatenstich für den 2. Bauabschnitt Erschließung Gewerbepark A 60/Fließem vorzunehmen.

Von den förderfähigen Kosten in Höhe von 1.976. 816 Euro werden 1.185.480 Euro zum Ausbau der wirtschaftlichen und gewerblichen Infrastruktur bezuschusst. Von diesem Betrag kommen aus Mitteln der Förderung regionaler Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung des Europäischen Strukturfonds im Rahmen des Ziels 987.908 Euro aus EU-Mittel und 197.000 Euro aus FAG-Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz.

 

Mit dieser Förderung werden Investitionen von fast  2,2 Millionen ausgelöst. Die Maßnahmen waren bereits ausgeschrieben, die ersten Vergaben sind durch die Verbandsversammlung bereits an die Fa. Universal-Bau erfolgt, die das wirtschaftlich günstige Angebot abgegeben hatte. Die Planungen und Bauaufsicht obliegt dem Büro Berg u. Partner aus Aachen mit Nebensitz in Waxweiler.

Verbandsvorsteher und Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach begrüßte die Ministerin herzlich im Gewerbegebiet. Sein Dank galt dem Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung für die gute Zusammenarbeit, für die Beratung  im Vorfeld der Mittelbewilligung. Besonderer Dank galt dem Mitarbeiter H. Wendling, der als Ansprechpartner und Berater zur Verfügung stand. Bürgermeister Junk hat das Vorhaben begleitet und unterstützt und die Gespräche im Ministerium koordiniert und zusammen mit dem Sachbearbeiter Wolfgang Klaas vorbereitet.

Das Willkommen zum Spatenstich galt daher besonders dem Bürgermeister und dem 1. Beigeordneten, dem Sachbearbeiter, dem Vertreter des Landrats, MdL Billen, dem Mitarbeiter H. Berscheid von der Kreisverwaltung, dem Vertreter der VG-Werke R. Kotz sowie  den Vertretern des Planungsbüros aber auch den Vertretern der Firmen, die nunmehr bald mit den Tiefbauarbeiten beginnen, da das Ministerium zur Vorgabe gemacht hat, dass schon bis Mitte des nächsten Jahres die Arbeiten abgeschlossen sein müssen.

Am Gewerbestandort an der A 60 in Fließem sind nun bereits 17 Firmen angesiedelt, ca. 150 Arbeitsplätze wurden hier neu geschaffen.

Ministerin Lemke ging auf die besonderen Förderbedingungen ein und machte natürlich keinen Hehl daraus, dass das Ministerium nach den Vorgaben gerne diese Mittel bewilligt hat, da insbesondere auch EU-Fördermittel für die Schaffung von Arbeitsplätzen bewilligt wurden.

Ziel des Landes ist es, die regionale Entwicklung vor Ort zu fördern, um gerade in den strukturärmeren Bereichen neue Entwicklungen zur Schaffung von Arbeitsplätzen anzustoßen. Sie wies auch auf die bevorstehenden Änderungen der Förderrichtlinien hin, schon ab Mitte des kommenden Jahres werden die Voraussetzungen sich ändern, Schwerpunkt wird auf  energiesparenden Maßnahmen gesetzt, um hier sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich Änderungen nach den Vorgaben zu verstärken.

In Zusammenhang mit der Erschließung KWP A 60 wurde an der A 60 im Randstreifen eine Photovoltaikanlage mit einer Anlagengröße von 5,3 kwp auf einer Fläche von ca.  10 ha. errichtet.

Kreisbeigeordneter M. Billen  bezeichnete die A 60 als zentrale Verkehrsachse durch den Landkreise und unterstrich die Bedeutung auch für die Schaffung von Gewerbestandorten, die sich entlang dieser Verkehrsverbindung ansiedeln, dem  Eifelkreis ist daran gelegen, die günstige Beschäftigungslage zu stabilisieren.

Klaus Schnarrbach und Bürgermeister Josef  Junk dankten in einem Schlusswort für die gute Unterstützung.

Man verabschiedete die Ministerin zum nächsten Termin und gab den Hinweis mit auf die Reise nach Mainz, dass gerade für die  Gewerbestandorte, aber auch für alle ländlichen Gemeinden eine  Verbesserung der Breitbandversorgung zwingend ist.

Da kann der Gewerbestandort noch so günstig von der Verkehrsinfrastruktur liegen, ohne ein gutes Internet läuft gar nichts mehr in unseren Gemeinden. (KSchn)

 

Wachstum durch Innovation -Die Minsterin, gerahmt von Bürgermeister Josef Junk und Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach, 1. Kreisbeigeordneter MdL  Michael Billen und 1. VG-Beigeordneter Rainer Wirtz
Wachstum durch Innovation - Die Ministerin, gerahmt von Bürgermeister Josef Junk und Ortsbürgermeister Klaus Schnarrbach, 1. Kreisbeigeordneter MdL Michael Billen und 1. VG-Beigeordneter Rainer Wirtz
Sie kann nicht nur reden, sie kann auch den Bagger führen
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Auf den Förderbescheid stoßen sie an
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