Die Geschichte der Ortsgemeinde Bettingen

Der heutige Ort Bettingen hieß früher "Frenkingen", erstmals zwischen 1042 und 1047 als "Frenkinka" erwähnt. Eine Burgruine, etwas talaufwärts auf römischen Resten, heißt "Alt- Bettingen" (erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1235 als "Betenges"). Vom ursprünglichen Dorf ist nichts mehr vorhanden, zwei einzelne Häuser führen den Namen "Höll". Im 17. Jahrhundert wurde Alt-Bettingen verlassen. Der Name Bettingen ging nun ganz auf das Dorf Frenkingen über. Seit dem 16. Jahrhundert gehörte die Herrschaft Bettingen den Grafen von Manderscheid-Kail. Die Landeshoheit hatte bis zum Übergang an Preußen im 19. Jahrhundert des Herzogtum Luxemburg.
Während der Zeit der Französischen Republik war Bettingen Sitz einer Mairie. 1800 zählte die Pfarrgemeinde (mit Wettlingen) 496 Seelen. 1816 wurde Bettingen Sitz einer Bürgermeisterei, die 1845 mit Alsdorf und Messerich zur Bürgermeisterei Alsdorf vereinigt wurde. 1909 schlossen sich verschiedene Bürgemeistereien zum Amtsbezirk Wolsfeld zusammen. Das Amt Wolsfeld wurde 1970 in die neu gegründete Verbandsgemeinde Bitburg-Land eingegliedert.