Die Geschichte der Ortsgemeinde Steinborn

Der Name Steinborn geht mit seinem Wortstamm brunn, bronn zurück auf das althochdeutsche brunna und das mittelhochdeutsche brunne. Es ist symbolisiert in dem "redenden Wappen", das für Steinborn gebildet ist. Im oberen Teil steht ein Jagdhorn als Hinweis auf den Kirchen- und Ortspatron St. Hubertus. Wie wir

schon bei Seinsfeld erfahren haben, wurde auch Steinborn von Johann von Böhmen an Arnold von Blankenheim zu Lehen gegeben. Der zur Herrschaft Seinsfeld zählende Ort gehörte mit einem Teil zur Herrschaft Seinsfeld, der andere Teil des Ortes gehörte zur Herrschaft Densborn. Als die französische Verwaltung in unserem Gebiet eingeführt wurde, wird in Seinsfeld eine Mairie (Bürgermeisterei) gebildet.

Ihr wird Steinborn mit dem Hof Reckert zugeordnet. Steinborn war immer als Filiale zur Pfarrei Seinsfeld gehörig. Es hatte jedoch bereits im Jahre 1654 drei Kapellen, die St. Hubertus, St. Luzia und St. Johannes dem Täufer geweiht waren. Aber schon rund 100 Jahre zuvor, so bestätigt der Visionsbericht von 1570, besitzt Steinborn eine Kapelle. Diese wird im Jahre 1699 durch einen Neubau ersetzt. Bereits im Jahre 1747 wird in Steinborn eine Schule gegründet und das Gebäude an der Kapelle

(1699) angebaut. In der Folge erreicht die Gemeinde, dass während der Wintermonate eine Filialschule in Steinborn eingerichtet wird. Eine eigene Schule mit Lehrkraft erhält Steinborn erst im Jahre 1878. Im Sommer 1969, bei der Reform des Schulwesens, wird die Volksschule Steinborn aufgelöst. Die Grundschule wie auch die Oberstufe werden der Grund- und Hauptschule Kyllburg zugeordnet.