Die Geschichte der Ortsgemeinde Badem

Balesfeld hatte ursprünglich den Namen Baleshardt. Hardt bedeutet im Mittelhochdeutschen = Bergwald, Bergweide. Das Bestimmungswort Bales ist abgeleitet vom Personennamen Baldin. Die heutige Form des Ortsnamens

Balesfeld ist demnach unecht. Bis zum Ende der Feudalzeit, um 1800, gehörte Balesfeld zum Fürstentum der reichsunmittelbaren Abtei Prüm. Durch kaiserliche und päpstliche Entscheidungen wurde die Reichsabtei Prüm mit dem Kurfürstentum Trier vereinigt. Sie bildete aber weiterhin ein besonderes Gebiet. Die Kurfürsten von Trier waren Administratoren der Reichsabtei. Innerhalb der Reichsabtei zählte Balesfeld bis 1794 zur Schultheißerei Seffern.

Die Abtei Prüm hatte einen Hof zu Balesfeld, der Hellenbacher (Heilebacher) Sprink. Im Kyllwald bei Balesfeld ist der Damm der ehemaligen Römerstraße Trier-Köln als aufgeböschte Trasse noch deutlich zu erkennen. Die 1959/60 erbaute Schule (in Balesfeld) diente kaum ein Jahrzehnt ihrer Bestimmung.

1968/69 werden die Grundschüler von Balesfeld der Schule Burbach zugeführt, während die Klassen 5 bis 9 die Hauptschule Schönecken besuchen.