Die Geschichte der Ortsgemeinde Badem

Es war wohl ein Franke mit Namen Bado, dem die Gegend unweit der heutigen Stadt Bitburg derart gut gefiel, dass er sich hier niederließ. Um 500 vor Christus bezog er in der Quellmunde eines kleinen Baches seine neue Heimat. Und die hatte er sich ausgesucht, da Wasser-, Boden- und Klimaverhältnisse sich als sehr günstig erwiesen.

Auf der Gemarkung wurden 1935 mehrere Römergräber entdeckt, die dem 3. Jahrhundert nach Christus zugeordnet wurden.

Aus dem "Heim des Bado" entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte der Name Badenheym und der Ortsname Badem. Die erste urkundliche Nennung Badems stammt aus dem Jahre 893. Im Güterverzeichnis der Abtei Prüm, dem "Prümer Urbar", werden Besitzungen in "Badenheym" erwähnt. Diese Urkunde war auch Anlass für die große 1100 - Jahr - Feier des Ortes im August 1993.

Die ersten Einwohnerzahlen liefert 1473 das Feuerstättenverzeichnis, woraus eine Bevölkerungszahl von 108 errechnet wurde. 1656 wurde das Dorf in Folge des acht Jahre zuvor zu Ende gegangenen Dreißigjährigen Krieges entvölkert. 1818 sind 460 Einwohner belegt, 1976 bereits 900. Mittlerweile ist die Bevölkerung auf rund 1.100 Einwohner angestiegen, was insbesondere auf die Aufweisung von einigen Neubaugebieten zurückzuführen ist und auf eine solide Infrastruktur im Ort.

Schon sehr früh, nämlich um 1000 nach Christus ist die Errichtung einer ersten Kirche in Badem belegt. 1907 erfolgte die Grundsteinlegung für die heutige Pfarrkirche St. Eligius.

An Badems "großen Sohn" Bischof Arnoldy erinnert ein Denkmal des Oberkailer Künstlers Johann Baptist Lenz, von dem weiterhin eine Schrifttafel zur 1100-Jahr-Feier Badems, das Kriegerdenkmal und ein Halbrelief im Kindergarten St. Martin zu sehen sind.