Einweihung des Teilstücks des nördlichen Nimstalradweges zwischen Bickendorf und Seffern

Mit der Indienststellung eines 4,8 km langen Teilstückes des nördlichen Nimstalradweges ist das Radwegenetz im Bitburger Land wiederum um eine Etappe angewachsen. Zur offiziellen Verkehrsfreigabe trafen sich Mitte September die Vertreter der am Radweg beteiligten Kommunen, Behörden und Verwaltungen in Seffern zu einer Eröffnungstour. Bürgermeister Josef Junk als einer der Gastgeber zeigte sich erfreut, dass mit der Fertigstellung des Teilstückes zwischen Bickendorf und Seffern nunmehr die Verbandsgemeinde Bitburger Land mit den Anliegergemeinden einen weiteren wichtigen Beitrag zur touristischen Infrastruktur leisten konnte. Natürlich sei die Weiterführung des Radweges in Richtung Prüm weiterhin ein Thema, so Bürgermeister Junk. "Wir sind hierzu in Gesprächen mit der Straßenverwaltung in Gerolstein und  der Verbandsgemeinde in Prüm. Wir sind zuversichtlich, dass diese wichtige Maßnahme nicht in Seffern enden wird." Derzeit ist der Radweg vom Ortsteil Stahl der Stadt Bitburg in nördlicher Richtung bis hin nach Seffern in fast unmittelbarer Nachbarschaft zur Nims befahrbar.

Besonders erwähnte Bürgermeister Junk in seiner Ansprache die beiden "Macher" bzw. Initiatoren des Nimstalradweges, Herr Erdal Dogan aus Schönecken und Herr Johann Hoor aus Rittersdorf. Beide hatten vor Jahre als Kommunalpolitiker in ihren Gemeinden um den Bau des Radweges gekämpft und gelten zugleich auch als Initiatoren des jährlichen Rad-Aktionstages "Nim(m)s Rad". Ebenso dankt der Bürgermeister den Vertretern des Landesbetriebes Mobilität Gerolstein, Herrn Harald Enders, Oliver Arimond und Rolf Schaefer und natürlich dem Referenten des Wirtschaftsministeriums aus Mainz für Radwege und Straßenplanung, Herrn Klaus Noll, für die finanzielle und ideelle Unterstützung.
Nach der Eröffnungsansprache setzte sich eine Gruppe von etwa Vierzig Radfahren in Richtung Bickendorf und erkundete das neue Teilstück, welches vielfach in unmittelbarer Nähe zur Nims verläuft, aber auch einen etwas größeren Anstieg bei Seffern zu verzeichnen hat. Man war sich einig, dass aufgrund der vorhandenen Topographie das Beste aus der Strecke gemacht und dem "Radwanderland Eifel" ein weiteres Plus beschert wurde.

Von dem neuen Teilstück des Nimstalradweges führt etwa 1,4 km über bereits vorhandene Wirtschaftswege, so dass rund 3 km neu angelegt werden musste. Die Maßnahme hat insgesamt etwas über eine halbe Million Euro gekostet, wovon das Land aber einen größeren Zuschussanteil trägt. Aufgrund der unerwartet schlechten Bodenverhältnisse in manchen Bauabschnitten wurde die Maßnahme allerdings teurer als geplant, so dass seitens der Verwaltung zusätzlich zu dem bereits zugesagten Zuschuss des Landes ein Aufstockungsantrag gestellt wurde.

Die Eröffnungs-Radtour endete in Bickendorf, wo Gemeinde und Freiwillige Feuerwehr die Abschlussfeierlichkeiten organisiert hatten (RSch)

 

Alternativtext
Die Vertreter der Kommunen mit den Vertretern des Wirtschaftsministeriums und des Landes-betriebs Mobilität vor Beginn der Eröffnungstour in Seffern
Bürgermeister Junk bei der Verkehrsfreigabe (Foto: W. Kootz)